AlarmRoutine: Wenn der Feuerwehralarm das Licht einschaltet
Ein DIVERA-Alarm wird zum Auslöser für Licht und Gong zu Hause und im Feuerwehrhaus. Unsere eigene Anwendung AlarmRoutine verbindet die Systeme dahinter.

Der Alarm kommt. Im Flur geht das Licht an. Ein Gong macht zusätzlich aufmerksam. AlarmRoutine verbindet DIVERA 24/7 mit solchen Abläufen zu Hause und im Feuerwehrhaus. Die Software ist das Bindeglied zwischen der bestehenden Alarmquelle und passenden Zielsystemen. Angehörige können zusätzlich eine neutrale Mitteilung über die ergänzende Android-App erhalten.
Überarbeitet am 3. November 2026. Die Produktfunktionen wurden mit dem aktuellen Angebot von AlarmRoutine abgeglichen.
Zu Hause und im Feuerwehrhaus
Das Smartphone meldet einen Alarm. Im Flur geht eine Lampe an. Ein geeignetes Audiosystem spielt einen kurzen Gong. Solche ergänzenden Abläufe sollen im Alltag helfen, ohne dass jedes Mitglied dieselbe Smart-Home-Ausstattung besitzen muss.
Genau hier setzt AlarmRoutine an: DIVERA 24/7 liefert den Auslöser. AlarmRoutine verbindet ihn mit den eingerichteten Routinen. Das jeweilige Zielsystem führt die Aktion aus. Welche Lampe leuchtet oder welcher Ton erklingt, wird in der eigenen Smart-Home-Umgebung festgelegt.
Zu Hause kann das ein beleuchteter Weg vom Schlafzimmer bis zur Haustür sein. Im Feuerwehrhaus kann eine eingerichtete Routine die Hallenbeleuchtung einschalten, bevor die Mitglieder eintreffen. Ein neutraler Gong ergänzt den Hinweis über ein verbundenes Audiosystem. Jede dieser Aktionen wird passend eingerichtet und vor Ort getestet.
01AlarmRoutine
Vom Alarm zur Routine.

Ein Eingang, unterschiedliche Zielsysteme
Für die Verbindung legt ein berechtigter Administrator einen geschützten Eingang an. In DIVERA 24/7 wird dessen Empfangsadresse als JSON-Webhook mit einer stabilen Ereignis-ID hinterlegt. Ein Webhook ist eine automatische Datenübergabe: Ein Ereignis in einem System stößt einen Ablauf in einem anderen an.
Auf der anderen Seite stehen die persönlichen Verbindungen. AlarmRoutine unterstützt unter anderem Home Assistant, Alexa über Voice Monkey, ioBroker und Node-RED. Auch eigene Systeme mit einem passenden HTTPS-Webhook lassen sich einbinden. Entscheidend ist, dass das Ziel den vereinbarten Auslöser verarbeiten kann. Eine beliebige Lampe wird dadurch noch nicht automatisch kompatibel.
02Die Verbindungen
Ein Signal. Unterschiedliche Ziele.
Alarmquelle
DIVERA 24/7Geschützter Webhook
Softwareverbindung
AlarmRoutineVerteilt das Signal an aktivierte und freigegebene Ziele.
Verbundene Zielsysteme
- Alexa
über Voice Monkey
- Home Assistant
- ioBroker / REST
- Node-RED
- Raspberry Pi
- Generischer HTTPS-Webhook
Zu Hause und in der HalleVerbundene Systeme schalten Licht ein oder spielen einen Gong.
Für AngehörigeDie ergänzende Android-App zeigt neutrale Mitteilungen.
Die Grundfunktion verteilt einen Alarm an alle aktivierten und freigegebenen Ziele der zugehörigen Feuerwehr. Individuelle Empfängerlisten aus DIVERA 24/7 werden dabei nicht ausgewertet. Eine persönliche Routine bedeutet deshalb eine selbst konfigurierte Aktion, nicht automatisch eine Auswahl nach der alarmierten Person.
Gemeinsam nutzen, persönlich einrichten
Bei gemeinsamer Nutzung gibt es einen Feuerwehrbereich mit klaren Zuständigkeiten. Feuerwehr-Admins verwalten den gemeinsamen Bereich. Einladungen und Mitgliederkonten können einer dafür bestimmten Person übertragen werden. Jedes Mitglied verbindet und verwaltet seine eigenen Routinen. Eigene Zieladressen werden durch einen Feuerwehr-Admin geprüft und freigegeben.
Diese Aufteilung verbindet einen gemeinsamen Einstieg mit unterschiedlichen Bedürfnissen zu Hause. Wer Home Assistant verwendet, kann einen anderen Ablauf einrichten als jemand mit Alexa. Für einen Einzelzugang ist auch eine private Buchung möglich. Die Anmeldung erfolgt über das eigene AlarmRoutine-Konto.
03Persönlicher Zugang
Ihr Konto. Ihre Routinen.

Ein neutrales Signal für Licht und Gong
Ein Smart-Home-Ziel benötigt für einen einfachen Auslöser keine Einsatzbeschreibung. AlarmRoutine gibt deshalb im ausgehenden Signal keine Einsatztexte, Adressen oder Koordinaten an diese Ziele weiter. Das Licht kann reagieren, ohne den Ort oder die Einzelheiten eines Einsatzes zu kennen.
Das ist eine gezielte Beschränkung des weitergegebenen Signals. Sie ist keine pauschale Aussage, dass im gesamten Ablauf keinerlei personenbezogene oder einsatzbezogene Daten verarbeitet werden. Für die eingesetzten Dienste und die konkrete Einrichtung bleiben die jeweiligen Datenschutzinformationen maßgeblich.
Einrichten, prüfen, aktivieren
Ein guter Einstieg beginnt mit einer überschaubaren Routine. Eine Lampe eignet sich besser für den ersten Test als ein komplexer Ablauf mit vielen Abhängigkeiten.
- Zugang einrichten: Die passende Lizenz wählen und den persönlichen oder gemeinsamen Bereich anlegen.
- DIVERA verbinden: Den geschützten Eingang in AlarmRoutine erstellen und in DIVERA 24/7 hinterlegen.
- Ziel einrichten: Das gewünschte System anbinden und dort die konkrete Aktion konfigurieren. Bei gemeinsamer Nutzung die erforderliche Freigabe einholen.
- Den ganzen Weg testen: Das technische Ergebnis im Portal kontrollieren und direkt am Gerät prüfen, ob die Aktion tatsächlich ausgeführt wurde.
- Aktivieren und nach Änderungen erneut prüfen: Geänderte Zugangsdaten, neue Geräte oder angepasste Routinen können den Ablauf beeinflussen.
Das Zustellprotokoll zeigt, ob ein Zielsystem den Auslöser angenommen hat. Auch fehlgeschlagene oder abgelaufene Zustellungen lassen sich nachvollziehen. Eine technische Annahme allein beweist allerdings noch nicht, dass eine Lampe tatsächlich leuchtet. Deshalb gehören Portalprüfung und Kontrolle am Gerät zusammen. Die Einrichtungsübersicht von AlarmRoutine beschreibt die einzelnen Schritte.
Android als ergänzender Empfangsweg
Zur Webplattform gehört eine Android-App für bestehende Konten. Sie wird auf der AlarmRoutine-Webseite als APK angeboten und setzt Android 8 oder neuer voraus. Die Einrichtung führt durch Benachrichtigungen, Akku-Freigabe und Sperrbildschirm-Einstellungen.
Die App fragt den Server regelmäßig nach Meldungen ab, derzeit ungefähr alle 15 bis 16 Sekunden. Sie bietet keinen garantierten Echtzeit-Push. Ohne Internetverbindung oder nach einem erzwungenen App-Stopp ist kein Empfang möglich. Nach einem solchen Stopp muss die App wieder geöffnet werden.
Ein lokaler Anzeigetest prüft die Darstellung auf dem Telefon. Zusätzlich sollte der vollständige Empfangsweg bei länger gesperrtem Gerät getestet werden. Die Rolle „Angehörige“ erhält ausschließlich neutrale Mitteilungen ohne Einsatzdetails oder Verwaltungszugang. Eine solche Mitteilung bestätigt nicht, dass eine bestimmte Person an einem Einsatz teilnimmt. Download und Empfangshinweise stehen auf der AlarmRoutine-App-Seite.
Was Sie für den Einsatz benötigen
AlarmRoutine wird über eine Jahreslizenz mit der passenden Anzahl an Zugängen genutzt. Zum aktuellen Angebot gehören bis zu 20 Routinen je Mitglied. Bei Gruppen zählen Verwaltungsrollen zu den gebuchten Zugängen. Für mehrere Feuerwehrbereiche und besondere Anforderungen gibt es individuelle Angebote.
DIVERA 24/7, passende Smart-Home-Konten und die benötigte Hardware werden separat benötigt. Auch mögliche Gebühren externer Dienste sind nicht in der AlarmRoutine-Lizenz enthalten. Die aktuelle Lizenzübersicht hilft bei der Auswahl.
AlarmRoutine ist eine ergänzende Komfortfunktion. Sie ersetzt weder die offizielle Alarmierung noch BOS-Alarmmittel. Lebens- oder sicherheitskritische Aktionen gehören nicht in diese Routinen.
Ein eigenes Produkt von Agentur Zentral
AlarmRoutine zeigt, wie wir aus einer konkreten Aufgabe eine nutzbare Anwendung entwickeln: Schnittstellen verbinden vorhandene Systeme, Rollen ordnen Zuständigkeiten und eine verständliche Oberfläche macht die persönlichen Einstellungen zugänglich. Webplattform, Android-App und Produktwebseite gehören dabei zu einem zusammenhängenden Auftritt.
Im Mittelpunkt steht eine regelbasierte Verbindung. Für diesen Ablauf braucht es keine KI, die über einen Alarm entscheidet. Entscheidend sind nachvollziehbare Schritte und ein Ergebnis, das sich im tatsächlichen Einsatzumfeld prüfen lässt.
Mehr zur Umsetzung finden Sie in unserer Fallstudie AlarmRoutine. Funktionen und Einstiegsmöglichkeiten gibt es direkt auf alarmroutine.de.
Häufige Fragen zu AlarmRoutine
Kann ich AlarmRoutine allein nutzen?
Ja. Es gibt einen privat buchbaren Einzelzugang. Für die gemeinsame Nutzung stehen Gruppenlizenzen zur Verfügung.
Ersetzt AlarmRoutine die Alarmierung durch DIVERA?
Nein. DIVERA 24/7 bleibt die angebundene Alarmquelle. AlarmRoutine ergänzt persönliche Komfortfunktionen und ersetzt keine offiziellen Alarmmittel.
Funktioniert das mit jedem Smart-Home-Gerät?
Die Verbindung erfolgt über unterstützte Dienste oder einen geeigneten HTTPS-Webhook. Ob ein konkretes Gerät reagiert, hängt von dessen Anbindung und der im Zielsystem eingerichteten Aktion ab.
Erhält nur die alarmierte Person das Signal?
Die Grundfunktion verteilt das Signal an alle aktivierten und freigegebenen Ziele der Feuerwehr. Individuelle Empfängerlisten aus DIVERA 24/7 werden nicht ausgewertet.
Wo finde ich die aktuellen Funktionen?
Die Funktionsübersicht von AlarmRoutine beschreibt die verfügbaren Verbindungen, Rollen und Nutzungsgrenzen. Die in diesem Beitrag gezeigten Webseiten-Aufnahmen stammen vom 3. November 2026. Das generierte Titelbild verbindet drei Orte: Ausrüstung und Fahrzeug in der Feuerwehrhalle, Servertechnik als Symbol für die Softwareverbindung und ein Zuhause mit Licht, Lautsprecher und ergänzender Mitteilung auf dem Telefon. Der Server ist kein spezielles AlarmRoutine-Hardwareprodukt. Die Telefonanzeige ist symbolisch.


